Begriffe
Begriffe
Beim Fahren spricht man eine eigene Sprache, und als Neuling auf dem Spot versteht man anfangs längst nicht alles, worüber um einen herum geredet wird. Hier finden Sie die Wörter, die schon in den ersten Trainings auftauchen. Die Erklärungen sind bewusst kurz und einfach: Sie sollen helfen, die Anweisungen des Trainers, eine Videoanalyse oder ein Gespräch in der Schlange an der Rampe zu verstehen.
Den Namen eines Elements zu kennen ist nützlich – zu wissen, wann Sie ihm gewachsen sind, noch nützlicher.
So ist das Lexikon aufgebaut: Die Begriffe sind in vier Gruppen eingeteilt – Scooter, BMX, Skateboard und Spot. Die Erklärungen sind allgemein gehalten; bei schwierigen Elementen sagen wir nur, was sie sind, ohne Technik zur Ausführung.
Scooter
- Deck
- Die Standfläche für die Füße. Beim Stunt-Scooter ist sie besonders stabil und auf die Belastung bei Sprüngen und Landungen ausgelegt.
- Grips
- Weiche Griffe am Lenker, an denen man sich festhält. Sie verhindern, dass die Hände abrutschen, und dämpfen einen Teil der Vibrationen.
- Vorbau
- Das Bauteil, über das der Lenker mit der Gabel verbunden ist. Von seiner festen Montage hängt ab, ob der Lenker ohne Spiel sitzt.
- Clamp
- Die Klemme, die Lenker und Gabel zusammenhält. Ihr fester Sitz wird vor dem Fahren geprüft: Wackelt der Lenker, wird erst gefahren, wenn die Klemme nachgezogen ist.
- Bremse
- Beim Stunt-Scooter meist ein Schutzblech über dem Hinterrad, auf das man mit dem Fuß tritt. Damit bremsen lernt man, bevor man schneller wird.
BMX
- Pegs
- Kurze, robuste Rohre an den Radachsen. Man stellt sich mit dem Fuß darauf oder rutscht damit über Hindernisse; solche Elemente lernt man mit Trainer und Schutzausrüstung.
- Rahmen
- Das Grundgerüst des Rads, an dem alle anderen Teile befestigt sind. Beim BMX ist er kompakt und robust – ein Riss im Rahmen heißt: nicht fahren, bis eine Werkstatt ihn geprüft hat.
- Rotor
- Ein Bauteil am Steuerrohr, mit dem sich der Lenker um seine Achse drehen lässt, ohne dass sich das Bremskabel verdreht. In den ersten Trainings braucht man ihn nicht.
- Bunny Hop
- Ein Sprung, bei dem das Rad mit beiden Laufrädern vom Boden abhebt. Eines der grundlegenden BMX-Elemente, das man Schritt für Schritt mit Trainer und Schutzausrüstung lernt.
Skateboard
- Deck
- Das Brett des Skateboards, auf dem man steht. Seine Enden sind hochgebogen, was die Kontrolle über das Board erleichtert.
- Trucks
- Die Achsen aus Metall, die die Rollen mit dem Deck verbinden. Durch sie lenkt das Board, wenn man das Gewicht verlagert.
- Stance
- Die Fußstellung auf dem Board: welcher Fuß vorn steht und welcher anschiebt. Die passende Stance findet jeder selbst, die eine richtige gibt es nicht.
- Ollie
- Ein Sprung mit dem Board ohne Zuhilfenahme der Hände, die Grundlage vieler Skateboard-Elemente. Man geht ihn erst an, wenn Fahren, Bremsen und Fallen sicher klappen, am besten mit Trainer.
Spot
- Rampe
- Eine Konstruktion mit gebogenen, schrägen Wänden zum Fahren. Für Einsteiger eignen sich niedrige, flache Rampen, hohe sind etwas für erfahrene Rider.
- Funbox
- Ein niedriges Element mit schrägen Auffahrten und einer ebenen Fläche obendrauf. Oft das erste Hindernis, das man im Skatepark ausprobiert.
- Rail
- Ein Metallrohr oder Geländer zum Rutschen. Ein Element für erfahrene Rider, an das man sich mit Trainer und in voller Schutzausrüstung herantastet.
- Drop
- Das Herunterfahren von einer Kante, bei dem die Räder für einen Moment den Boden verlieren. Beginnen Sie mit den niedrigsten Kanten und erst, wenn die Grundlagen sicher sitzen.
Auch interessant
- Lektionen
Sechs Grundlektionen: Balance und Stand, Anschieben und Bremsen, Kurven, Stürzen ohne Verletzungen, kleine Hindernisse und Fahren im Park.
- Methoden
Was Scooter, BMX und Skateboard unterscheidet, wie man in kleinen Schritten lernt, wie Sie Ihr Kind unterstützen und welchen Mythen Sie nicht glauben sollten.
- Fragen
Antworten zu den ersten Trainings, zur Sicherheit, zum Verhalten auf dem Spot und zur Pflege der Ausrüstung.
Quellen
- „Sicherheitsempfehlungen: Helm und Schutzausrüstung“ (allgemein gehalten)
Angaben zum olympischen Programm beruhen auf Informationen des Internationalen Olympischen Komitees, alles Übrige ist allgemein gehalten. Die Regeln jeder Anlage und jedes Skateparks legen die jeweiligen Betreiber fest – lesen Sie sie deshalb vor Ort, bevor Sie losfahren. Bei einer Verletzung zum Arzt; im Notfall die 112 (in Russland und der EU) wählen.